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Selbsthilfegruppe Arnsberg-Hochsauerland

Die 2008 gegründete Selbsthilfegruppe ist ein Angebot für schwerhörige und ertaubte Menschen, ob sie nun Hörgerät oder CI (Cochlea Implantat) tragen, und für Angehörige und alle, die sich für das Thema Hörschädigung interessieren.

An erster Stelle steht die Selbsthilfearbeit. Bei den regelmäßigen Gruppentreffen (jeweils am 2. Freitag im Monat um 17:30 Uhr im Bürgerzentrum Bahnhof-Arnsberg) werden Erfahrungen ausgetauscht. Dazu gibt es Vorträge, Informationsveranstaltungen und Extratreffen zu speziellen Themen wie Cochlea-Implantat.

Sonderhinweis: zur Zeit sind die Treffen durch Corona eingeschränkt, bitte die vorab über Termine und aktuelle Bedingungen wie Anmeldung informieren.

Die Kommunikation wird durch eine FM-Anlage mit Funkmikrofon unterstützt, die magnetinduktiv in die T-Spule von Hörgerät oder Cochlea-Implantat überträgt. Ein/e Schriftdolmetscher/in übersetzt an einem Laptop das gesprochene Wort in Schriftsprache zum Mitlesen für die, die selbst mit bester Technik nicht mehr genug hören können.

Durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit wird zunehmend Bewusstsein geweckt, sich mit dem Thema Hörschädigung und dazugehöriger Kommunikationsproblematik auseinanderzusetzen. Denn häufig wird die unsichtbare Behinderung ignoriert, anstelle sich mit ihr zu befassen und die Probleme zu lösen. Das gilt gleichermaßen für die Betroffenen selber wie für ihre Umgebung.

Organisation und Leitung

Gruppenleiterin ist Cornelia Schloetmann, auch als Audioberaterin in der EUTB (ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung) bekannt. Vertreterin ist Susanne Schmidt, Schriftführung übernimmt Christoph Hüster. Eine weitere Aktive ist Renate Schmidt.

Die Teilnahme an den Treffen ist kostenfrei und an keine Vereinsmitgliedschaft gebunden. Viele Gruppenmitglieder zeigen jedoch Flagge und sind über die Arnsberger Gruppe bzw. den Ortsverein Dortmund in den Schwerhörigenbund eingetreten.

Politische Interessenvertretung

Mehrere Gruppenmitglieder sind in der kommunalen „BIV“ (Behinderteninteressenvertretung) aktiv und nehmen an behindertenpolitischen Veranstaltungen teil. Sie setzen sich für Kommunikationsbarrierefreiheit und Teilhabe hörgeschädigter Menschen an der Gesellschaft ein. Dabei geht es zum Beispiel um bauliche Barrierefreiheit wie Schallschutz und nachhall-arme Raumakustik oder Kommunikationshilfen bei Veranstaltungen wie induktive Höranlagen und Schriftdolmetscherassistenz oder Alarme und Signale im Zweisinne-Prinzip (d.h. akustisch und optisch).

BIV Hochsauerlandkreis: Susanne Schmidt
BIV Arnsberg: Susanne Schmidt, Cornelia Schloetmann
BIV Sundern: Renate Schmidt

Kontakt über Gruppenleiterin Cornelia Schloetmann, Tel (01 75) 94 15 860, DSBArnsberg@web.de

Zum Herunterladen das Faltblatt

shgarnsberg/arnsberg.txt · Zuletzt geändert: 2020/11/02 16:53 von admin

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